AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Stand: 14. September 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Timon Grimm, Synectos ("Anbieter"), und seinen Auftraggebern ("Kunde") über die in Ziffer 3 beschriebenen Leistungen.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher besteht daher grundsätzlich nicht; sollte im Einzelfall ausnahmsweise ein Verbraucher beauftragt werden, gelten die gesetzlichen Widerrufsregelungen ergänzend.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
Der Zusammenarbeit geht in der Regel ein Digital-Check vor Ort voraus, der als eigenständige, gesondert vergütete Leistung mit einem schriftlichen Bericht endet und noch keine Verpflichtung zu einem weiteren Auftrag begründet.
Auf Basis dieses Berichts oder einer sonstigen Anfrage erstellt der Anbieter ein Angebot mit Festpreis, das den Leistungsumfang, den Zeitplan sowie die vom Kunden zu erbringenden Mitwirkungsleistungen (z. B. Bilder, Texte, Zugänge) beschreibt.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde dieses Angebot schriftlich oder per E-Mail annimmt (Auftragsbestätigung). Der im Angebot genannte Festpreis ist der Preis, der abgerechnet wird; ein Kalkulationsirrtum des Anbieters geht zu dessen eigenen Lasten und führt nicht zu einer Nachforderung.
3. Leistungen
Gegenstand des jeweiligen Vertrags sind die im Angebot konkret beschriebenen Leistungen aus dem Portfolio des Anbieters, insbesondere:
- Digital-Check (Bestandsaufnahme und Bericht)
- Erstellung von Websites
- Automatisierung von Prozessen (u. a. Gästekommunikation, Anfragen-Sortierung, Belegverarbeitung)
- laufende Betreuung (Hosting, Updates, Sicherheit, kleine Änderungen)
- Workshops und Beratung
Der genaue Leistungsumfang, etwaige Meilensteine und Ausschlüsse ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Änderungen und Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der Textform und werden, soweit sie über den ursprünglichen Festpreis hinausgehen, gesondert vereinbart und vergütet.
4. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde stellt die im Angebot genannten Mitwirkungsleistungen (z. B. Bildmaterial, Texte, Logins, Zugänge zu bestehenden Systemen, Ansprechpartner für Rückfragen) rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
Verzögert sich ein Projekt durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Kunden, verschieben sich die vereinbarten Termine entsprechend; hierdurch entstehender Mehraufwand kann gesondert in Rechnung gestellt werden.
5. Zwischenstände, Freigabe und Abnahme
Der Anbieter stellt dem Kunden während der Umsetzung Zwischenstände an einer nicht öffentlich beworbenen Vorschau-Adresse zur Verfügung. Nichts geht live, bevor der Kunde den jeweiligen Stand freigegeben hat.
Bei werkvertraglichen Leistungen (insbesondere Websites, Automatisierungen) gilt das Werk als abgenommen, wenn der Kunde die Freigabe ausdrücklich erteilt oder die Leistung produktiv nutzt, ohne innerhalb von zwei Wochen wesentliche Mängel schriftlich zu rügen. Änderungswünsche innerhalb der im Angebot vereinbarten Korrekturrunden sind im Festpreis enthalten; darüberhinausgehende Wünsche werden nach Aufwand vergütet.
6. Preise und Zahlung
Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Festpreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
Bei Projekten mit größerem Umfang kann eine Anzahlung von 30 bis 50 Prozent des Auftragswerts bei Auftragsbestätigung vereinbart werden; der Restbetrag wird nach Fertigstellung bzw. Abnahme fällig.
Rechnungen sind, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB).
7. Betreuung
Die laufende Betreuung (Hosting, Sicherheit, Updates, kleine Änderungen) wird monatlich im Voraus zu dem im Angebot genannten Betrag abgerechnet.
Der Betreuungsvertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist für beide Seiten monatlich zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats kündbar; eine Mindestlaufzeit besteht nicht. Nach Kündigung übergibt der Anbieter die betriebene Lösung samt Zugängen sauber dokumentiert an den Kunden oder einen von ihm benannten Nachfolger.
8. Nutzungsrechte und Eigentum
Domain, Quellcode, Hosting-Zugänge und sonstige im Rahmen des Projekts eingerichteten Konten werden, soweit möglich, direkt auf den Namen des Kunden angelegt bzw. nach Abnahme und vollständiger Bezahlung auf den Kunden übertragen. Der Anbieter behält keinen eigenen Zugriff, der über die im Betreuungsvertrag vereinbarte laufende Betreuung hinausgeht.
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde die für den vertragsgemäßen Gebrauch erforderlichen, einfachen oder – soweit im Angebot vereinbart – ausschließlichen Nutzungsrechte an den individuell für ihn erstellten Inhalten (insbesondere Code, Texte, Design). Rechte an Software-Bausteinen, Vorlagen oder Werkzeugen, die der Anbieter unabhängig vom konkreten Projekt entwickelt hat und die in mehreren Kundenprojekten wiederverwendet werden, verbleiben beim Anbieter; der Kunde erhält an diesen Bausteinen ein einfaches Nutzungsrecht im Rahmen des vertragsgemäßen Betriebs seines Projekts.
Bis zur vollständigen Bezahlung stehen dem Anbieter die vorgenannten Nutzungsrechte im Umfang eines Zurückbehaltungsrechts zu.
9. Gewährleistung
Für einmalige, werkvertragliche Leistungen (z. B. Erstellung einer Website, Umsetzung einer Automatisierung) gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen des Werkvertragsrechts (§§ 631 ff. BGB). Für Dienstleistungen ohne Erfolgsgarantie (z. B. Betreuung, Beratung, Workshops) gelten die Regelungen des Dienstvertragsrechts.
Mängel sind unverzüglich in Textform anzuzeigen. Der Anbieter erhält zunächst Gelegenheit zur Nachbesserung innerhalb einer angemessenen Frist.
10. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen durfte, haftet der Anbieter auch bei einfacher Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf die Höhe des jeweiligen Auftragswerts, soweit nicht Satz 1 greift.
Eine weitergehende Haftung, insbesondere für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust, ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Für die Wiederherstellung von Daten haftet der Anbieter nur, wenn der Kunde eine ordnungsgemäße und regelmäßige Datensicherung sichergestellt hat.
11. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, soweit dies nicht zur Vertragsdurchführung erforderlich ist oder eine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Besuchern der Website des Anbieters gilt dessen Datenschutzerklärung.
12. Schlussbestimmungen
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters in Borkum.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Stand: 14. September 2026